Insekt des Monats: Zitronenfalter

Wissenschaftlicher Name: Gonepteryx rhamni

Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)

Familie: Pieridae

Größe: 15 bis 18 mm; Flügelspannweite: 50 bis 55 mm

Merkmale:

Das Zitronenfalter-Männchen sind leuchtend gelb gefärbt, die Weibchen hingegen blass hellgrün. Die Weibchen können daher leicht mit den Weißlingen (Schmetterlingsart) verwechselt werden, jedoch fehlen den Zitronenfalterweibchen im Gegensatz zum Weißling jegliche schwarze Flecken. Zudem sind die Flügelenden bei beiden Geschlechtern zugespitzt. Die Raupen sind glatt, langgestreckt und hellgrün gefärbt.

Vorkommen:

Der Zitronenfalter ist von März bis Oktober aktiv.

Lebensraum (Habitat):

Der Zitronenfalter kommt sehr häufig in Deutschland vor, allerdings sind die Bestände rückläufig. Zu beobachten ist der zitronengelbe Schmetterling auf Feldern, Wiesen, Parks und Gärten.

Lebensweise:

Die Raupen finden im Faulbaum sowie in anderen Kreuzdorngewächse eine geeignete Nahrungsquelle, daher sind die Falter auf geeignete Habitate, wie Moor- und Auwälder, in denen diese Pflanzen wachsen, angewiesen.
Das besondere am Zitronenfalter im Hinblick auf den näherkommenden Winter: er hält Winterschlaf! Wenn es ihm zu kalt wird, sucht er sich beispielsweise eine Baumspalte, in der er den Winter verbringt. Seine Winterhärte verdankt der Zitronenfalter seinem körpereigenen Frostschutzmittel, welches Glyzerin enthält. Durch das Glyzerin gefriert die Körperflüssigkeit nicht, die zudem aktiv vom Zitronenfalter vor dem Winter durch Ausscheiden reduziert wird. Dadurch kann er bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius überleben. Ein echter Winterkünstler!

Da die Zitronenfalter in Bezug auf Futterpflanzen für ihre Raupen sehr wählerisch sind, können Sie durch beispielsweise Faulbaumsträucher in Ihrem eigenen Garten eine geeignete Eiablagestelle für die Falter schaffen. So können Sie sich im Sommer über viele Zitronenfalter in Ihrem Garten freuen!

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